Kunst als Brücke – Wo Welten sich begegnen
23.04.2026 |
Kunstausstellung zum 40-jährigen Jubiläum der Peru-Partnerschaft
Kunst verbindet, wo Worte nicht ausreichen: Zum 40-jährigen Jubiläum der Peru-Partnerschaft lädt die Ausstellung „Kunst als Brücke – Wo Welten sich begegnen“ dazu ein, gelebte Verbundenheit, geteilten Glauben, gewachsene Solidarität und gemeinsame Hoffnung künstlerisch sichtbar werden zu lassen.
Über vier Jahrzehnte hinweg ist zwischen der Erzdiözese Freiburg und der katholischen Kirche in Peru eine lebendige Partnerschaft gewachsen. Sie ist Ausdruck eines gemeinsamen Glaubens und einer geschwisterlichen Gemeinschaft in der Weltkirche. Diese Verbindung führt Menschen zusammen, im Austausch, in Begegnungen und im füreinander Eintreten.
Künstlerischem Schaffen kommt in diesem Miteinander eine besondere Kraft zu. Es vermag sichtbar zu machen, was zwischen Menschen entsteht, wo Worte an ihre Grenzen stoßen. Gerade die Kunst hat immer wieder dazu beigetragen, Erfahrungen von Begegnung, Nähe und Fremdheit auszudrücken und neue Zugänge zum gegenseitigen Verstehen zu eröffnen.
Die Ausstellung greift diese Dimension auf und lädt Künstler/innen aller Erfahrungsstufen ein, sich mit eigenen Arbeiten zu beteiligen sowie Eigentümer/innen von Kunstwerken, die ihre Werke für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchten. Gesucht werden Werke der Gattungen Malerei, Grafik, Collagen und Reliefs, die im Kontext der Partnerschaft entstanden sind oder sich künstlerisch mit ihr auseinandersetzen. Zur Partnerschaft gehören auch die Vorreiterbegegnungen in den Verbänden und die Kooperationspartner aus den Eine-Welt-Bewegungen.
Im Mittelpunkt stehen Arbeiten, die die vielschichtigen Facetten dieser Verbindung aufgreifen: persönliche Eindrücke und Begegnungen, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten ebenso wie Fragen von Gerechtigkeit, gelebtem Glauben und Hoffnung.
Die Ausstellung versteht sich als künstlerischer Raum, in dem sichtbar wird, was über viele Jahre gewachsen ist – eine Beziehung, die vom Austausch lebt, vom Respekt getragen ist und immer wieder neue Perspektiven eröffnet.
Rahmen der Ausstellung
- Ort: Karl-Rahner-Haus, Habsburgerstraße 107, 79104 Freiburg im Breisgau
- Zeitraum: 18. September – 25. Oktober 2026
- Eröffnung: der genaue Termin der Vernissage wird noch bekannt gegeben.
Teilnahmebedingungen
- Wir freuen uns über Bewerbungen mit Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Collagen oder Relief.
- Die Werke müssen einen erkennbaren Bezug zur Peru-Partnerschaft haben.
- Alle Werke müssen für die Ausstellung aufhängfertig bereitgestellt werden.
- Eine Versicherung der Werke während der Ausstellung wird übernommen.
- Ein Verkauf der ausgestellten Werke ist grundsätzlich möglich.
Bewerbung
Eingeladen sind sowohl Künstler/innen aller Erfahrungsstufen als auch Eigentümerinnen von Kunstwerken, die diese für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchten, um diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir freuen uns auch über Hinweise auf geeignete Künstler oder Werke.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit folgenden Angaben:
- Fotos der Werke mit Angaben zu Titel, Technik, Größe
- Schön wären auch 1-2 Sätze, die den Bezug zur Peru-Partnerschaft erläutern.
an: Simone.Valenzuela@ordinariat-freiburg.de oder Martin.Immenschuh@posteo.de
Bewerbungsschluss: 01.06.2026
Auswahlverfahren
Die Auswahl der Werke erfolgt durch ein kuratorisches Team. Die Teilnehmer/innen werden zeitnah nach Bewerbungsschluss benachrichtigt.
Zusätzliche Unterstützung:
Wir würden uns außerdem über Unterstützung von kunstinteressierten Personen bei der Organisation freuen.
Diese Ausstellung möchte sichtbar machen, was über viele Jahre gewachsen ist: eine Verbindung, die über Kontinente hinweg trägt. Kunst kann dabei Brücken schlagen, wo Worte allein nicht ausreichen – zwischen Menschen, Lebenswelten und Hoffnungen.
Wir freuen uns auf vielfältige, berührende und überraschende Beiträge!


