Referat Gemeindereferentinnen | Gemeindereferenten

 

Der Beruf der Gemeindereferentin/des Gemeindereferenten ist der pastorale Laienberuf, der im deutschsprachigen Raum die längste Tradition hat. Erste "Seelsorgehelferinnen" so der damalige Begriff wurden in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgebildet.

 

Studium

Das theologische, pastorale und religionspädagogische Studium kann auf folgenden Wegen absolviert werden:
Studium von sechs oder sieben Semestern „Praktische Theologie“ an der Katholischen Hochschule Mainz oder „Angewandte Theologie und Religionspädagogik“ an der Katholischen Hochschule Freiburg. Die beiden Studiengänge schließen mit einer staatlich anerkannten Prüfung (Bachelor) ab.
Für Personen ohne eine Hochschulzugangsberechtigung ist ein Studium an der Fachakademie für Pastoral und Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg möglich. An der Fachakademie werden zwei Kirchliche Studiengänge angeboten. Sechssemestriges Kirchliches Studium “Angewandte Theologie und Religionspädagogik” oder Praxisintegriertes Aufbaustudium zur Gemeindereferentin oder zum Gemeindereferenten. Beide Studiengänge führen zum Abschluss “Religionspädagogin/Religionspädagoge – Kirchliches Examen”.

 

Einsatzmöglichkeiten

Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten werden in allen Bereichen der pastoralen Arbeit in einer Seelsorgeeinheit sowie im Religionsunterricht eingesetzt.

Ein Einsatz in der Sonderseelsorge (z.B. Krankenhausseelsorge) ist nach mehrjähriger Berufserfahrung möglich.

Näheres zu den Einsatzmöglichkeiten und zur Ausbildung sowie die dienstrechtlichen Bestimmungen sind in der Ordnung für Gemeindereferentinnen/Gemeindereferenten festgelegt.

Der Beruf kann vollzeitlich oder in Teilzeit ausgeübt werden. Derzeit stehen 367 Frauen und Männer als Gemeindereferentin/Gemeindereferent im aktiven Dienst der Erzdiözese Freiburg (2016).

Fortbildungsangebote

 
  • Zwischen Verheißung und Erfüllung
    Das zehn- und das zwanzigjährige Dienstjubiläum sind Anlass für eine Fortbildung, zu der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten persönlich eingeladen werden. Das runde Datum ist Ausgangspunkt für eine gemeinsame Standortbestimmung und Vergewisserung über den persönlichen Weg im Beruf.
 
  • Bildungsfreizeit
    Zur Kontaktpflege bei gemeinsamer Freizeitgestaltung und Bildungsangeboten lädt das Referat Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten alle zwei Jahre die Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand ein.