Räte und Kommissionen

  
 

Der Erzbischof wird in der Leitung der Diözese durch Räte und Kommissionen unterstützt. Als eigene Beratungsorgane in wichtigen kirchlichen Fragen stehen ihm der Diözesanpastoralrat, in dem Priester und Laien gleichermaßen vertreten sind, der Priesterrat und der Rat der Ständigen Diakone zur Seite.

 

Darüber hinaus besteht für alle Gläubigen die Möglichkeit, in anderen gewählten Gremien Mitverantwortung für die Kirche von Freiburg zu übernehmen: Vor Ort im Pfarreirat oder in einem Team sowie auf Bistumsebene im Diözesanrat der Katholiken.

 

Neben den Räten gibt es je eine Kommission für Liturgie, Kirchenmusik, Bildung und Ökumene: Sie beraten den Erzbischof und das Erzbischöfliche Ordinariat in den jeweiligen Bereichen.

 

Seit dem Jahre 2005 hat die Erzdiözese darüber hinaus eine Kommission für Kultur und Kunst (Kulturkommission), seit 2008 eine Bildungskommission. Seit Dezember 2018 berät die Kommission Schöpfung und Umwelt den Erzbischof im Klima- und Umweltschutz.

 

Das diözesane Arbeitsrecht wird von der Kommission zur Ordnung des kirchlichen Dienst- und Arbeitsvertragsrechts (KODA) gestaltet, die von Dienstgeber- und Mitarbeiterseite paritätisch besetzt ist.

 

Die Kommission Geschlechtergerechtigkeit ist eine Antwort auf die Frage, wie Kirche ein zukunftsorientiertes Bild von sich entwickeln kann. Erzbischof Burger hat sieben Frauen und fünf Männer aus dem Haupt- und Ehrenamt in die Kommission berufen. Ihr Auftrag ist es, das Thema Geschlechtergerechtigkeit im Erzbistum Freiburg voranzutreiben und für das Thema zu sensibilisieren.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Mitarbeitervertretungen (MAV) organisiert.