Beichte

 
Das Sakrament der Versöhnung ist Ausdruck von Gottes ständigem Angebot an uns,  umzukehren und neu anzufangen. Trotz unseres Bemühens werden wir immer wieder schuldig an Mitmenschen, an uns selbst und Gott gegenüber. Die Kirche kennt viele Möglichkeiten, wie wir uns mit Gott und den Menschen versöhnen und diesen Neubeginn auch feiern können: die Taufe ist das erste Sakrament der Versöhnung. Im allgemeinen Schuldbekenntnis zu Beginn der Heiligen Messe, in einem Bußgottesdienst, in einem persönlichen Beichtgespräch bekennen wir unsere Fehler und bitten um Vergebung und Lossprechung von unseren Sünden.
 

Also du hast, niemandem etwas getan?
Auch nichts Gutes?
Nichts umsonst und
ohne Grund, nur so aus Liebe?
Also du hast niemanden umgebracht?
Auch nicht um seinen guten Ruf
um seinen Schlaf
um seinen Glauben gebracht?
Also du hast niemanden betrogen?
Auch nicht um die Hoffnung,
in dir vielleicht einem wirklichen
Christen zu begegnen und
Gottes Nähe zu erfahren?

(von Lothar Zenetti, in: sieben Farben hat das Licht, München 1975, S.98)

 

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Wenden Sie sich gerne an die untenstehenden Ansprechpersonen
  
Domkapitular | Erzbischöflicher Sekretär | Leitung Referat Liturgie und Sakramente