Fokus: Literaturhinweise
„Der Herr ist wahrhaft auferstanden!" – diese freudige Osterbotschaft gehört zum Kern des christlichen Glaubens. Die ausgewählten Medien sollen Schülerinnen und Schülern einen spannenden Zugang zur Auferstehung Jesu ermöglichen.
Die Emmausgeschichte
eKami, 13 Bilder (auch als Bildkarten im Verleih) – Eignung: 4–8 Jahre
Mit diesem Kamishibai erfahren und erzählen Kinder die biblische Geschichte von den Emmausjüngern: Zwei Freunde sind unterwegs von Jerusalem in ihr Heimatdorf Emmaus. Die Männer sind sehr traurig, denn sie haben erlebt, wie ihr Freund Jesus völlig zu Unrecht zum Tode verurteilt wurde und am Kreuz gestorben ist. Doch dann treffen sie einen geheimnisvollen Fremden und machen im Gespräch und beim Mahl mit ihm eine wunderbare Entdeckung. (nach Lukas 24,13–35)
Pasquarellas Perlen
Kamishibai, 14 Bildkarten (nur analog) – Eignung: 4–8 Jahre
Jedes Jahr feiern Christen auf der ganzen Welt ein besonderes Jesus-Fest: Ostern. Die Frohe Botschaft von Jesu Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung macht Mut und soll immer wieder neu erzählt werden. Die Raupe Pasquarella ist eine Geschichtenerzählerin. Hinter jeder Perle verbirgt sich eine Geschichte aus dem Leben Jesu, besonders aus seinen letzten Lebenstagen in Jerusalem. Jedes Ereignis ist mit einer passenden Hintergrundfarbe zum jeweiligen Symbol illustriert.
Unterrichtsanregungen und spirituelle Impulse zu diesem Kamishibai vermittelt die Ausgabe „Pasquarella verwandelt sich" (64 S.) der Zeitschriftenreihe „Religionspädagogische Praxis" (nur analog ausleihbar).
Ostern – die Kraft der Hoffnung
Reihe: Grundschule Religion, Eignung: Kl. 1–4 (online & analog)
Die unterschiedlichen Beiträge der Ausgabe nehmen verschiedene Hoffnungsgeschichten aus der Bibel unter die Lupe und regen zum Entdecken und Nachdenken über kleine und große Hoffnungen an. So begeben sich die Kinder auf die Spuren des Osterglaubens, indem sie die Frauen am Grab begleiten, die Hoffnung der Emmausjünger erleben und anhand eines Bilderbuches über die Kraft österlicher Zuversicht nachdenken. Dabei erfahren die Kinder Hoffnung durch Achtsamkeit und Verbundenheit und werden angeregt, diese durch kreative Impulse zu gestalten.
Osterdetektive
Reihe: :in Religion, Jahrgangsstufe 5/6 (online & analog)
Wer Schülerinnen und Schüler gegenwärtig im Religionsunterricht befragt, was der Sinn von Ostern sei, wird nicht selten enttäuscht. Deshalb sollen Lernende religiös sprachfähig gemacht werden, um auf die Frage, was Ostern ist, eine fundierte Antwort geben zu können. Dabei ist es wichtig, ihnen vielschichtige Zugänge zu ermöglichen, u. a. die biblischen Texte in Wechselbeziehung mit ihrer Lebenswelt zu entdecken. Die Kernbotschaft der Auferstehung Christi erlangt so gerade auch in heutiger Zeit ungeahnte Aktualität: Der Tod hat nicht das letzte Wort!
Passion und Ostern
Neun niveaudifferenzierte Unterrichtsbausteine für Kl. 6–8
Brot und Wein, der Hahn auf dem Kirchendach, das Kreuz – einige Symbole der Passions- und Osterzeit sind auch unabhängig von der Kirchenjahreszeit präsent. Einzelne Bausteine können daher auch außerhalb des kirchenjährlichen Kontextes verwendet werden. Jedem Baustein ist eine kurze religionspädagogisch-didaktische Einführung vorangestellt. Die Lernimpulse und Materialien sollen Schülerinnen und Schülern keine vorgefertigte Antworten geben, sondern sie dazu anregen, selbst nach Lösungen zu suchen. Neben Anregungen zum Theologisieren im Unterrichtsgespräch werden auch unterschiedliche Methoden des kooperativen Lernens angeboten (Gruppenpuzzle, Galeriegang, Think–Pair–Share).
Tod und Auferstehung Jesu
Jenseitsbilder – Trauerrituale – Zuversicht, Eignung: Kl. 9–12
Wie können die komplexen urchristlichen Deutungen des Todes Jesu und die uneinheitlichen Bilder von einer Auferstehung der Toten didaktisch so reduziert werden, dass sie Jugendliche heute zur Auseinandersetzung reizen? Die Hoffnung auf ein sinnliches und friedvolles Jenseits, das in Israel weitaus weniger verbreitet war als etwa im alten Ägypten, im Iran und in Griechenland, zählt auch im Christentum zu den mächtigen Triebfedern der Geschichte. Die Sehnsucht nach einem glücklichen Weiterleben in einer anderen, besseren Wirklichkeit erhält vor dem Hintergrund der Erfahrungen von Leid und Tod gerade in jungen Jahren ihr besonderes Gewicht und in den christlichen Jenseitsvorstellungen ein Angebot, das in einer pluralen Gesellschaft zum Vergleich mit den Trauerkulturen im Hinduismus, Buddhismus, Judentum und Islam herausfordert sowie auch mögliche ethische Konsequenzen bedenkt.


