Mit dem Start der 36 neuen Pfarreien am 1. Januar 2026 hat sich auch die Projektstruktur der Kirchenentwicklung 2030 weiterentwickelt. An die Stelle der bisherigen Projektleitung tritt ein neues Projektkuratorium, das Erzbischof Stephan Burger für den Zeitraum von 2026 bis 2030 beauftragt hat. Dem Gremium gehören 19 Vertreterinnen und Vertreter aus der Pfarrei- und Diözesanebene an. Die Zusammensetzung wurde bewusst vielfältig gewählt, um unterschiedliche regionale wie fachliche Perspektiven einzubringen.
Am Samstag, 14. März 2026, kamen 13 der insgesamt 19 haupt- und ehrenamtlichen Mitglieder erstmals im Münsterforum in Freiburg zusammen. Generalvikar Neubrand begrüßte die Anwesenden und überreichte ihnen die formellen Ernennungsurkunden von Erzbischof Stephan Burger. Dabei verwies Christoph Neubrand einmal mehr auf den unermüdlichen Einsatz der vielen Menschen, die an der Kirchentwicklung 2030 mitgewirkt haben, und betonte mit Blick auf die Zielsetzung des Projektkuratoriums: „Die größte Wertschätzung, die wir den vielen Engagierten geben können, ist zu leben und umzusetzen, was bisher von ihnen geleistet wurde.“
Mitglieder des Projektkuratoriums
Pfarreiebene
- Lukas Glocker, Pfarrer, Mannheim St. Sebastian
- Sonja Haberkorn, Pfarreiökonomin, Lauda St. Jakobus
- Lotte Hegmann, Jugendvertreterin, Karlsruhe St. Stephan
- Juri Jahn, Jugendvertreter, Karlsruhe St. Stephan
- Susanne Ploberger, Leitende Referentin, Singen Herz Jesu
- Michaela Schneider, Caritas vor Ort, Waldshut-Tiengen Mariä Himmelfahrt
- Christina Stern, Pfarreirat, Bruchsal Hl. Edith Stein
- N.N., Pfarreivermögensverwaltungsrat
Diözesanebene
- Thorsten Gompper, Hauptabteilung Pastoral, Erzbischöfliches Ordinariat
- Michael Hauser, Hauptabteilung Pastorales Personal, Erzbischöfliches Ordinariat
- Dr. Michael Hertl, Stabsstelle Medienkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Erzbischöfliches Ordinariat
- Christoph Neubrand, Generalvikar, Erzbischöfliches Ordinariat
- Susanne Orth, Hauptabteilung Bildung, Erzbischöfliches Ordinariat
- Svenja Pabst (in Elternzeit vertreten durch Marie-Christine Maier), Jugendvertreterin
- Birgit Schaer, Hauptabteilung Caritas, Erzbischöfliches Ordinariat
- Wolfgang Stolz, Hauptabteilung Personal-, Dienst- und Arbeitsrecht, Erzbischöfliches Ordinariat
- Barbara Winter-Riesterer, Stabsstelle Kirchenentwicklung und Strategie, Erzbischöfliches Ordinariat
- N.N., Diözesanpastoralrat
Weitere Vertretungen
- Prof. Bernhard Spielberg, Lehrstuhl Pastoraltheologie, Universität Freiburg
Beratung in Umsetzungsphase
Nach einer Kennenlernrunde in wechselnden Zweierteams verständigten sich die Mitglieder über Aufgabenschwerpunkte ihrer künftigen Arbeit aus der Perspektive von Pfarreien und Erzdiözese. Dabei wurden unter anderem folgende Themen in den Blick genommen: Verhaltens- uns Arbeitsweisen in Verwaltung und Pastoral, vorausschauender Umgang mit möglichen Herausforderungen sowie die Bedeutung kirchlicher Entwicklungen außerhalb der Erzdiözese. Im Anschluss diskutierten die Anwesenden die Geschäftsordnung und verabschiedeten im Konsens eine überarbeitete Fassung mit einzelnen Anpassungen.
Das Projektkuratorium versteht sich als Austausch- und Resonanzgremium mit beratender Funktion in der Umsetzungsphase der Kirchenentwicklung bis 2030. Es beobachtet Entwicklungen im Prozess, gibt Rückmeldungen zu zentralen Themen und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen. Für die Zusammenarbeit sind zwei Präsenzsitzungen und zwei digitale Treffen pro Jahr vorgesehen.
Übergang von Planung zur Umsetzung
Seit dem 1. Januar 2026 wird in den 36 Pfarreien und Kirchengemeinden umgesetzt, was in den vergangenen fünf Jahren von haupt- und ehrenamtlich Engagierten gemeinsam entwickelt, geplant und beschlossen wurde. Mit diesem Schritt hat die K2030-Projektleitung ihren Auftrag - den Prozess bis zur Umsetzung zu begleiten - erfüllt. Das 15-köpfige Gremium kam im November 2025 zu seiner letzten Sitzung zusammen.
(bk)


