Weiterbildung
Hospiz- und Palliativarbeit in der Behindertenhilfe
Termin
Fr. 22.05.2026, 15:00 - Sa. 23.05.2026, 16:00
Die Klient*innen der Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe werden zunehmend älter. Neben der Gestaltung der Phase des Ruhestands wird das Thema der Begleitung und Versorgung der Klient*innen im Sterben und in der Trauer immer präsenter.
Beschreibung
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung im Sterben und in der Trauer begleiten.
- Wie können wir Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung bis an das Lebensende begleiten und gut versorgen?
- Wie können wir über das Sterben und Wünsche für das Lebensende ins Gespräch kommen?
- Wie können wir Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Trauerprozessen unterstützen?
Die Weiterbildung greift diese Fragen auf und gibt eine erste praxisorientierte Einführung in die Möglichkeiten der Sterbe- und Trauerbegleitung im Kontext der Behindertenhilfe.
Inhalte
Ziel der Weiterbildung ist der Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen der Sterbe- und Trauerbegleitung von Menschen mit Behinderung.
Nach Abschluss der Weiterbildung verfügen die Teilnehmer*innen über einen ersten Überblick über hospizlich-palliative Versorgungsstrukturen in Deutschland, sie sind in der Lage Gesprächsangebote für Menschen mit Behinderung zum Themenfeld „Sterben, Tod und Trauer“ zu gestalten und sie können die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung bis an das Lebensende in Einrichtungen und Diensten mittragen.
Zudem haben die Teilnehmer*innen ihre eigenen Erfahrungen mit den Themen und ihre Begleiter*innenrolle reflektiert.
Inhaltlich werden folgende Aspekte thematisiert:
- Demographische Entwicklungen in der Behindertenhilfe
- Hospiz- und Palliativbewegung
- Sterbe- und Trauerbegleitung
- Sterbe- und Trauerbegleitung in der Praxis umsetzen
Methoden
- Theoretische Inputs
- Einbinden der eigenen Erfahrungen
- Arbeit mit Beispielen aus der Praxis
- Gruppenarbeit, Kommunikationsübungen, Rollenspiele
Leistungsumfang/Uhrzeiten
1,5 Präsenztage Weiterbildung:
Freitag von 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag von 09:00 bis 16:00 Uhr
Zugriff auf E-Learning-Plattform ILIAS und Downloadoption der Weiterbildungsmaterialien bis drei Monate nach Weiterbildungsende, Verpflegung mit Heiß- und Kaltgetränken, Obst, Laugengebäck, süßen Teilchen und Keksen
Zielgruppe
- Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe
Erzieher*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Altenpfleger*innen, Heilpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen - Ehrenamtlich Engagierte aus dem Bereich der Behindertenhilfe und Hospizarbeit
- Studierende der Heilpädagogik/Sozialen Arbeit oder vergleichbarer Studienfächer
Abschluss
Für die Weiterbildung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Zulassungsvoraussetzung
Erste Erfahrungen im Bereich der Behindertenhilfe sollten vorliegen.
Die Bereitschaft zur Selbstreflexion in Bezug auf die eigene Sterblichkeit und eigene Verlusterfahrungen ist Voraussetzung.
Leitung/Dozentin
Anna Tonzer
Sozialarbeiterin (B.A.), Gerontologin (M.Sc.), Trauerbegleiterin (BVT)
Mitarbeiterin der Hospizgruppe Freiburg e.V. und Verantwortliche des Projekts „Endlich! Reden über Leben, Sterben, Tod und Trauer – Ein Gesprächs-Angebot mit Menschen mit kognitiver Behinderung gestalten“ des Caritasverbands Freiburg-Stadt e.V.
Kosten
260 EUR
190 EUR für Studierende: Bitte lassen Sie uns über den Uploadbutton im Buchungsformular Ihre Immatrikulationsbescheinigung zukommen, damit wir den Nachlass berücksichtigen können.
Prüfen Sie gern auch die sonstigen finanziellen Fördermöglichkeiten.
Anmeldung/Buchung
Die Weiterbildung kann ausschließlich über die Katholische Hochschule Freiburg gebucht werden.
Hier gelangen Sie zur Buchungsmöglichkeit.
Ansprechperson für Fragen und weitere Informationen
Barbara Sieferle
Veranstaltungsort
Katholische Hochschule, Campus II
Charlottenburger Str. 18
79114 Freiburg
Mehr Informationen zur Anfahrt und zum Lageplan:
Veranstalter
Katholische Hochschule Freiburg
Karlstraße 63
79104 Freiburg i. Br.
Telefon: 0761/ 200- 1400


