ITTAI

 
Mit ITTAI (IT Transition Anwendung und Infrastruktur) wird das Ziel verfolgt, die unselbständigen Einrichtungen mit deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinsichtlich der IT zu entlasten. Die Einrichtungen können sich so auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.
 
Themen wie Datenschutz und Datensicherheit werden mit ITTAI berücksichtigt und eingehalten. Für die Einrichtungen werden hierdurch Risiken minimiert. Durch die Standardisierung können Gesetzesänderungen schnell umgesetzt und auf die Einrichtungen mit ITTAI ausgerollt werden.
 
IT-Lösungen werden immer mit Blick auf die Gesamtorganisation geprüft. Insellösungen werden vermieden, um hier eine Reduktion der Beschaffungs- und Dienstleistungskosten zu erreichen.
 
Die IT entwickelt sich stetig weiter. (Neue) Technologische Möglichkeiten der Digitalisierung können allen Anwendern gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden.
 
3 Säulen
- Zentrale & standardisierte Bereitstellung sämtlicher IT-Dienste
 
Eine einheitliche und standardisierte Netzwerkinfrastruktur in allen ITTAI-Einrichtungen ermöglicht die Reduzierung von Beschaffungs- und Dienstleistungskosten. Eine zusätzlich eingerichtete Netzwerkinfrastruktur bzw. ein weiteres WLAN-Angebot durch andere IT-Dienstleister würde eine optimale Unterstützung der Einrichtung erschweren und die Kosten steigern.
 
ITTAI bietet ein Portfolio an Standard-Anwendungen, die auf einem Server in einem Freiburger Rechenzentrum liegen. Die Einrichtung weiterer Anwendungen sind in Absprache mit der Diözesanstelle IT möglich.
 
Die Dateiablage erfolgt in einem Freiburger Rechenzentrum. Für eine regelmäßige Datensicherung ist gesorgt, so dass sich die ITTAI-Einrichtung nicht darum kümmern muss.
 
Durch die Vorhaltung von Programmen und der Möglichkeit der Dateiablage in einem zentralen Rechenzentrum sind Server vor Ort nicht mehr notwendig. Die Einrichtungen werden dadurch entlastet, da sie sich nicht mehr mit der Unterhaltung sowie Ersatz- und Neubeschaffung beschäftigen müssen.
 
Der Internetzugang findet über eine zentrale Kommunikationsschnittstelle (sog. Proxy) statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch eine eingerichtete Sperrung z. B. von gewaltverherrlichende und pornografischen Webseiten geschützt.
 
Optional können in ITTAI bereits vorhandene Dienste wie Telefonie, Zeiterfassung, Schlüsselverwaltung, etc., zur Verfügung gestellt werden. Anbindung von spezifischen Diensten sind in Abstimmung mit der Diözesanstelle IT möglich.
 
- Zentraler Support
 
In ITTAI gibt es eine zentrale Anlaufstelle, der Helpdesk des Erzbistums Freiburg, für alle IT-Anfragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen nicht wissen, welcher Dienstleister für welches Problem zuständig ist. Der Helpdesk löst die IT-Anfrage entweder direkt oder gibt diese an den entsprechenden Dienstleister weiter. Der Bearbeitungsfortschritt wird dabei vom Helpdesk stetig überwacht.
 
- Zentraler Warenkorb
 
In ITTAI gibt es einen zentralen Warenkorb, den IT-Shop des Erzbistums Freiburg. Die dortigen Artikel werden stetig aktuell gehalten. Der IT-Shop führt bewusst eine geringe Auswahl bei den Gerätegattungen, um auch hier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine optimale Unterstützung bieten zu können und um Kosten zu sparen. Mit der Bindung an den IT-Shop müssen sich die Einrichtungen selbst nicht mit der Auswahl der Endgeräte beschäftigen, um diese kümmert sich die Diözesanstelle IT. Ebenso wird dafür gesorgt, dass bei Wegfall des Hersteller-Supports oder bei defekte Endgeräte diese zeitnah ausgetauscht werden. Die Einstellung weiterer noch nicht im IT-Shop befindlichen Artikel sind in Absprache mit der Diözesanstelle IT möglich.
 
Prozesse
Es findet ein stetiges Monitoring bzgl. der Leitungsqualität, Leitungsverfügbarkeit, Anwendungsperformance und Serverauslastung bis hin zu einer Temperatur-Messung in den EDV-Räumlichkeiten vor Ort statt.
 
Die Netzwerkinfrastruktur wird aktiv gewartet.
 
Die im Helpdesk eingegangenen Anfragen werden regelmäßige ausgewertet, um die Unterstützung für die ITTAI-Einrichtungen kontinuierlich zu optimieren.