
Verbunden mit den herzlichen Glücks- und Segenswünschen für das neue jüdische Jahr 5786 ging das Schreiben auch auf den 7. Oktober 2023 mit allen Folgen für die israelische und palästinensische Bevölkerung ein sowie auf den gestiegenen Antisemitismus in Deutschland. Dennoch, so der Brief, sei mit dem Beginn eines neuen Jahres „eine Hoffnung verbunden: die Hoffnung auf ein segensreiches Jahr ohne Ängste und Sorgen.“
Zwar sei dies mit Blick auf den gegenwärtigen Krieg im Gaza-Streifen und die antisemitische Bedrohungslage nicht möglich, so die Bischöfin und die Bischöfe weiter. Die Kirchen verpflichteten sich jedoch zu einem gemeinsamen Einsatz für Frieden in der Welt: „Uns allen gilt der Auftrag des Ewigen, gemeinsam an einer besseren, friedlichen Welt mitzuwirken und uns dafür einzusetzen, ‚ein Segen zu sein‘, für uns, füreinander und für die ganze Welt (Genesis 12,2-3).“
Der gemeinsame Einsatz für Frieden und eine gerechte Gesellschaft wird auch beim diesjährigen gemeinsamen Lichtfest in Pforzheim am 20. Dezember während des Advents und des jüdischen Chanukka-Fests erneut zum Ausdruck kommen.
(4K)

