
Selige Sr. Ulrika Nisch
Diese hören 1912 auf, und stattdessen werden Zweifel und Anfechtungen immer deutlicher, hinzu kommt die todbringende Krankheit Tuberkulose. Erst 31 Jahre alt, stirbt Schwester Ulrika am 8. Mai 1913.
Schwester Ulrika hat ihre Kraft aus dem Gebet geschöpft. Auch das Schwere in ihrem Leben nimmt sie in der Überzeugung an, dass Gott ihr die Kraft schenkt, ihr Leid und die Nöte anderer tragen zu können. Dieses unerschütterliche Vertrauen, ihre Demut und ihre unermüdliche Aufopferung im Dienst am Nächsten sind vielfach überliefert.
Seit dem Tod von Schwester Ulrikas sind viele Menschen nach Hegne gekommen, um an ihrem Grab zu beten. Sie vertrauen in allen Nöten auf die Fürsprache der Ordensfrau, finden in der Nähe dieser Kreuzschwester Trost und Kraft. Viele Menschen haben ausdrücklich bezeugt, dass sie als Folge ihres Gebets auch konkrete Hilfe erfahren.
Am 1. November 1987 hat Papst Johannes Paul II. Schwester Ulrika selig gesprochen. Seit 1991 ruhen ihre sterblichen Überreste in der Krypta der Klosterkirche in Hegne.
In ihrem Elternhaus hat die Aktion "Wir helfen weiter" vier Wohnungen für junge Frauen mit Kind eingerichtet.
Links
- Kloster Hegne
- Webseite Freundeskreis der Seligen Schwester Ulrika Unterstadion e.V.
Literatur
- Klaus Hemmerle, Die leise Stimme. Ulrike Nisch: ihr Weg und ihre Botschaft, 88 Seiten, Verlag Herder, 1988, ISBN: 3451211521
- Hans P. Wallhof, Die Heilige an den Kochtöpfen. Ulrika Nisch, 24 Seiten, Lahn-Verlag, 1989, ISBN: 3784075789


