NEUE WEGE WAGEN

03.04.2025 | für mehr Sozialen Wohnungsbau

Familienbund fordert, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Familien und Geringverdienende entschiedener entgegenzutreten.

Freiburg/Stuttgart, 3. April 2025
Der Landesvorstand des Familienbundes der Katholiken hat bei seiner Klausurtagung in Hohenheim ein Positionspapier erarbeitet, das er als Grundlage für Gespräche mit Politiker:innen nutzen wird. Für das Papier sucht er noch weitere Unterstützer:innen, um den Forderungen noch mehr Gewicht zu verleihen.
 
In Baden-Württemberg ist der Wohnungsmarkt in fast allen Kommunen seit Jahren angespannt. Haus- und Wohnungspreise befinden sich auf einem sehr hohen Niveau, die Mietpreise steigen weiter an. Bei allen Wohnungsgrößen herrscht Wohnungsmangel. Baugenehmigungen sind seit Jahren stark rückläufig und unter dem Bedarf, parallel dazu ging auch die Anzahl der Wohnungen mit Sozialbindung ständig zurück. Zugleich gibt es überraschend viele nicht vermietete Wohnungen.
 
Der Familienbund ist sehr besorgt über die anhaltend negativen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt in Baden-Württemberg. „Familien und Personen mit geringem oder durchschnittlichem Einkommen leiden unter diesen Entwicklungen in besonderem Maße“, stellt Landesvorsitzender Michael Hagedorn fest. Oft bedeute dies für Familien ein Wohnen auf beengtem Raum bei gleichzeitig hohen Wohnkosten, die teilweise zwischen 40 % und 50 % des Nettoeinkommens verschlingen. Allein schon Wohnraum zu finden, gestalte sich als sehr schwierig.
 
Der Familienbund ruft deshalb die Bundes- und Landesregierung auf, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entschiedener entgegenzutreten als bisher.
 
 
Pressekontakt:
Familienbund der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg
Dr. Lucia Gaschick
Geschäftsführerin                                                          
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