Freiburg. Seit Generationen begleitet die Kirche Menschen auf wichtigen Etappen ihres Lebens – vom Beginn bis zum Ende. Sie stellt Rituale und Texte für Übergänge zu neuen Lebensabschnitten oder bei tiefen Einschnitten bereit und ist in Krisen erreichbar. Zu den kirchlichen Angeboten zählen nicht nur Sakramente wie Taufe, Ehe oder Krankensalbung, sondern auch Gespräche, Beratungen und Hilfestellungen in wichtigen Lebensmomenten – sei es in Pfarreien, Kliniken, Hospizdiensten oder Beratungsstellen.
Erzdiözese auf der Messe „Leben und Tod“ in Freiburg vertreten
Gerade am Ende ihres Lebens sind Menschen für diese Zuwendung oftmals dankbar. Um die Möglichkeiten kirchlicher Präsenz vorzustellen und um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, ist die Erzdiözese Freiburg auch in diesem Jahr wieder auf der Messe „Leben und Tod“ in Freiburg (17./18.10.) vertreten. Besucher der Messe können sich darüber informieren, wie der Glaube Menschen in Grenzsituationen stärken kann und wie Seelsorge sie unterstützen kann.
Vorgestellt wird unter anderem die Krankenhaus- und Kurseelsorge, die Patientinnen, Patienten und deren Angehörige mit Gesprächen, Gebeten und Sakramenten begleitet. Die Palliativseelsorge der Erzdiözese arbeitet eng mit dem Palliative Care Forum der Katholischen Akademie zusammen. Ziel ist eine sorgende Kultur, die Sterbende und ihre Angehörigen stärkt.
Verlässliche Orte schaffen weitere trauerpastorale Angebote: Dazu zählen Trauercafés, Gesprächsgruppen, Gedenkfeiern und Fortbildungen.
- Im Fachbereich „Liturgie des Abschieds“ werden Haupt- und Ehrenamtliche für Beerdigungsdienste qualifiziert.
- Die Broschüre „Sterben. Tod und Trauer. Gemeinsam Abschied nehmen“ des Palliative-Care-Forums informiert über Themen rund um das Lebensende.
- Eine Handreichung der Initiative „Wert-volle Zukunft” der Erzdiözese informiert über konkrete Schritte bei der Regelung des Nachlasses.
- In akuten Krisen steht die Notfallseelsorge bereit. Sie arbeitet ökumenisch und in Baden-Württemberg eng mit Rettungsdiensten und Leitstellen zusammen.
- Daneben gibt es digitale Anlaufstellen wie Internet- und Telefonseelsorge, die das das Netz vor Ort ergänzen.
Die Erzdiözese versteht diese Begleitung als Auftrag: zuhören, mittragen, beten und feiern. Wer Unterstützung sucht, findet Ansprechpersonen in Gemeinden, Kliniken und Beratungsstellen.
Kontaktmöglichkeiten in der Erzdiözese Freiburg:
- Palliative Care Forum (Leitung Diözesane Fachstelle/Katholische Akademie): Dr. Verena Wetzstein, Studienleiterin. Tel. 0761 31918-126, verena.wetzstein@katholische-akademie-freiburg.de
- Liturgie des Abschieds (Begräbnispastoral): Jörg Müller, Institut für Pastorale Bildung, Tel. +49 761 5144 138, joerg.mueller@ipb-freiburg.de
- Notfallseelsorge (ökumenische Fachstelle, Erzdiözese Freiburg & Diözese Rottenburg-Stuttgart): Regina Wacker. Tel. 07237 278499, regina.wacker@seelsorgeamt-freiburg.de
- Ehe-, Familien- und Lebensberatung (Diözesanstelle/Referat Beratungsdienste): Bettina Zenner, Leitung. Tel. +49 761 70388081, mobil +49 162 9092464.
- Pflege und Hospizarbeit (Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg: Nora Schröder, Tel. +49 761 8974229, schroeder@caritas-dicv-fr.de
- Initiative Wert-volle Zukunft, Stephanie Brendel, Tel. +49 761 2188 403, stephanie.brendel@ordinariat-freiburg.de, www.initiative-wertvolle-zukunft.de
Weitere Informationen und regionale Angebote: www.ebfr.de/trauer.
(asc)



