Verbundenheit zum Judentum als immanenter Bestandteil des christlichen Selbstverständnisses
Termin
Mi. 11.11.2026, 19.00 Uhr >>> Präsenz und Online
Vortrag und Gespräch
Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e. V.
Beschreibung
Antijudaismus als „theologischer Code" innerhalb der Kirche überwunden. In der Theologie gibt es kaum mehr offenen und expliziten Antijudaismus. Impliziter Antijudaismus oder auch A-Semitismus – also die
Tendenz, alles Jüdische im Glauben zu verschweigen und zu verdrängen – ist aber noch weit verbreitet. Es geht darum, die Beziehung zum Judentum als konstitutiv für das Christsein zu entdecken, und sich dabei auch einer Schuldgeschichte zu stellen. Anfang März dieses Jahres wurde der Schweizer Jesuit Prof. Dr. Christian Rutishauser für seinen langjährigen Einsatz für die Verständigung zwischen Christen und Juden mit der renommierten „Buber-Rosenzweig- Medaille“ ausgezeichnet. Für den Leiter des Instituts für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern ist die theologische und geistliche Überwindung antijüdischer Denkformen eine lebensnotwendige Verpflichtung der Kirche.
Referent: Prof. Dr. Christian Rutishauser SJ (Leiter des Instituts für Jüdisch-Christliche Forschung, Universität Luzern