Ja. Aber nur, wenn die andere Person auch gefunden werden möchte. Die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme bleiben vollständig in der Hand des threema-Nutzers.
Es gibt drei Möglichkeiten:
1. Man gibt an erwünschte Kontaktpersonen die eigene threema-ID weiter (dann steht ein roter Punkt neben dem Kontakt) oder man scannt den in threema angezeigten QR-Code vom Handy der Kontaktperson beim direkten persönlichen Kontakt (dann stehen drei grüne Punkte).
2. Wer auch übers Netz von anderen gefunden werden möchte, gibt
in die eigene threema-App zusätzlich die eigene Telefonnummer und/ oder die eigene Mailadresse ein. Diese Adressdaten werden "
gehasht" auf den threema-Servern zusammen mit der threema-ID gespeichert. Damit erhält man noch keine Kontaktpersonen angezeigt, kann aber selbst gefunden werden. Und zwar so:
3. Um zu sehen, wer noch threema hat, kann man sein Adressbuch abgleichen. Die dort gefundenen Adressdaten werden ebenfalls gehasht und kurzzeitig auf den threema-Servern zum Abgleich mit bereits vorliegenden Adressdaten (aus Schritt 2) gespeichert.
Dann werden in der eigenen threema-App die Personen (mit zwei gelben Punkten neben dem Kontakt) angezeigt, die (a) im eigenen Adressbuch mit Telefon und/ oder Mailadresse hinterlegt sind und (b) auch gefunden werden wollen, also den Schritt 2 gemacht haben. (Die gefundenen Personen bekommen durch den Abgleich das eigene Adressbuch jedoch nicht zu sehen.)
Wenn also jemand keine persönlichen Daten in der eigenen threema-App hinterlegt, wird diese Person beim Adressbuch-Abgleich anderer Personen auch nicht als threema-Nutzer/in angezeigt - obwohl sie threema nutzt.