Für Beschäftigte: Sie entscheiden freiwillig, ob und wie weit Sie mitmachen. Sie bestimmen, welche Informationen Sie teilen. Sie bringen Ihre Erfahrung mit: Was hat Ihnen bisher geholfen? Wo läuft es gut? Was würde die Arbeit erleichtern?
Für Führungskräfte: Prüfen Sie ehrlich, welche Spielräume Ihre Abteilung/Einrichtung hat, damit vereinbarte Lösungen auch tragen. Vermeiden Sie Versprechen wie „in zwei Monaten haben wir das im Griff“. Achten Sie darauf, dass eine reduzierte Arbeitszeit oder angepasste Aufgaben im Team nicht zu einem Nachteil führen.
Für beide Seiten: Ziele sollten konkret, positiv formuliert, realistisch und überprüfbar sein. Statt „Wir sprechen wertschätzender miteinander“ lieber: „Wir treffen uns wöchentlich 15 Minuten zur Abstimmung der Aufgaben.“ Das BEM betrachtet immer beides, das Verhalten und die Verhältnisse.
Auf Augenhöhe sprechen
Gelingt ein BEM, liegt das oft an der Gesprächshaltung: Wertschätzung und Partnerschaft statt Autorität oder Schuldzuweisung. Hilfreich sind offene Fragen wie „Was gelingt Ihnen im Arbeitsalltag gut?“, „Wann lief es anders?“ oder „Was würde Ihnen helfen?“. Auch Nachfragen kann sich lohnen: Was ist bei meinem Gegenüber angekommen, und was habe ich gemeint?
Wenn Sie tiefer in die BEM-Thematik einsteigen möchten, schauen Sie gerne auf unserer BEM-Homepage vorbei: www.ebfr.de/bem
Außerdem empfehlen wir u.a. die BEM-Schulungen mit der VWA zu den Themen „Kommunikation und Gesprächsführung im BEM-Prozess“ oder „Umgang mit physisch und psychisch akut oder chronisch erkrankten Mitarbeitenden“. Termine und weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender: www.ebfr.de/bgm-veranstaltungen

