Gottesdienst feiern

 
Die Sehnsucht der Menschen nach Gottesbegegnung ist die Sehnsucht der Kirche von Freiburg. Liturgische und gottesdienstliche Feiern sind Orte der Gottesbegegnung. Hier treffen sich die Sehnsucht Gottes nach dem Menschen und die Sehnsucht der Menschen nach. Gott. So ereignet sich Gottesdienst, wenn diese Begegnung Ausdruck, Gestalt und Form findet, wenn die Sehnsucht ins Wort und ins Tun findet. Wo Sehnsucht spürbar ist, ist Liebe im Spiel. Und Gottesdienst ist Ausdruck einer Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch und unter den beteiligten Menschen. Gottesdienstliche Feiern sind Brennpunkte unseres Lebens. Unser Leben wird herausgehoben aus dem Alltag, wird in einem anderen Licht betrachtet, erhält eine besondere Beachtung und Wertschätzung.


Liturgie, verstanden als Dienst Gottes an uns Menschen, ist Ausdruck der Liebe Gottes zu uns Menschen. Gott will, dass wir zu einem Leben in Fülle kommen, und dafür gibt er alles: Deus caritas est – Gott ist Liebe! Er wendet sich uns zu, nimmt uns ernst, ermöglicht Orientierung. Unsere Gottesliebe kommt dadurch zum Ausdruck, dass wir auf seine Sehnsucht antworten, uns ihm zuwenden, im Gottesdienst und im Leben, in Dankbarkeit und in Verantwortung für die Schöpfung und die Mitmenschen. In der Feier nehmen wir das Dialogangebot Gottes an. Er wendet sich an uns, wir wenden uns an ihn. Dieser Dialog bringt Veränderung mit sich, bewirkt Wandlung, führt zu mehr Leben. Die Feier selbst ist diesem Dialog verpflichtet. Sie ist in ihrer Struktur dialogisch aufgebaut.


Liturgie ist auf das Leben ausgerichtet. Sie ist Brennpunkt unseres Lebens, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen, um mit Gott in Berührung zu kommen, um von ihm angenommen, angerührt, belebt zu werden. Wir feiern und reflektieren mit Gott zusammen unser Leben. Wir vertrauen darauf, dass wir aus dieser Gottesbegegnung heraus die Kraft und die Freude erhalten, durch die wir in Solidarität mit den anderen das Leben immer mehr zur Entfaltung bringen. Diesen Schatz der Liturgie zu entdecken und zu entfalten helfen ist das Anliegen unserer Bemühungen und Angebote, durch die wir den Menschen einen Zugang, ein vertieftes Verständnis und ein erfülltes Mitfeiern gottesdienstlicher Feiern ermöglichen wollen.

 

Aktuelles

  
15.02.2026
Mit der 34. Episode des Podcast Amen.Halleluja kommt der vierte Themenpodcast zum Thema „Liturgie rund um Sterben, Tod und Trauer“. 
12.02.2026
Hybride Veranstaltung für Einzelne und Pfarreien am 14. März lädt zur Vorbereitung auf Ostern ein
Kreuzzeichen, Aschenkreuz, Palmzweige, Osterkerze und Emmaus-Gang – der Gottesdienst an den Kar- und Ostertagen ist voller Zeichen und Handlungen. „Sie verweisen uns auf die Gegenwart Gottes in der Liturgie und helfen uns, selbst am Heiligen teilzuhaben“, sagt Professor Marco Benini vom Deutschen Liturgischen Institut. Eine neue Veranstaltung soll helfen diese „heiligen Zeichen“ bewusster wahrzunehmen.
20.01.2026
Praxisworkshops mit neuen, kreativen Bibelmethoden
Die kreative, verblüffende Kraft des Evangeliums ins Heute bringen. Darum geht es bei den Praxisworkshops zu aktuellen, spielerischen Bibelmethoden. Zwei Termine gibt es 2026: Am Samstag, 28.03.26 von 10 - 16.30 Uhr (im Bildungshaus Neckarelz) oder als Online-Workshop am Freitag, 16.10.26 von 16 - 19.30 Uhr. Ein bunter Blumenstrauß an ungewöhnlichen Methoden soll neu Lust machen, die Worte der Schrift für das eigene und das berufliche Leben zu aktivieren.
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Termine

  
Mi. 10.06.2026
Pallottiheim Stockach, 18:30 - 20:30 Uhr
Schulung für Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer
Pallottiheim
Stockach
Do. 02.07.2026
19:30 - 21:00
Digitaler Austausch für Engagierte in der Liturgie
Online
Fr. 03.07.2026
14:30 - 17:30
Fortbildungsmodul Gottesdienst feiern mit Menschen mit Behinderung und älteren Menschen in betreuten Einrichtungen
Termin 2: im Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt
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