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uuugh - falsches Spiel

Nach dem Versand des Newsletters wurde die Koordinationsstelle auf weitere Veröffentlichungen zum Projekt "Uuugh - falsches Spiel" hingewiesen, die wir nun hier weitergeben wollen. Mittlerweile liegt uns ein Statement der „Berliner Fachrunde zu Sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend“ vor. Hier wird detailliert beschrieben, warum diese das Spiel als kinderschutzgefährdend einstufen.
Diese Beschreibung ist für uns nachvollziehbar. Daher raten auch wir ab, dieses Spiel zu nutzen – vor allem bei Kindern/Jugendlichen dafür zu werben.
 

Die Stellungnahme finden Sie hier: https://berliner-fachrunde.de 
 
 
 
Ausschnitt aus den Q&A von der Website https://uuugh.de 

Quelle: https://uuugh.de

 
Ursprüngliche Nachricht:
Universitätsklinikum Ulm und TH Köln entwickeln Serious Game als Präventionsmaßnahme in der ehrenamtlichen Arbeit mit jungen Menschen 
"Uuugh – Falsches Spiel" ist ein Serious Game zur Vermittlung von und Sensibilisierung für Täter- strategien gegen sexualisierte Gewalt.
Manchmal ist es gar nicht so leicht zu erkennen, wenn Grenzen überschritten werden.
"Uuugh - Falsches Spiel" macht spielerisch typische Täterstrategien sichtbar. So können Ehrenamtliche und junge Erwachsene gemeinsam lernen, unsichere Situationen besser einzuschätzen und sicherer zu handeln.
Quelle: Flyer https://uuugh.de/Flyer-Uuugh-DE.pdf bzw. s.u.
 
 
"Im Rahmen des vom BMFSFJ geförderten Projektes „Schutzkonzepte in der ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Entwicklung einer Informations- und Fortbildungsplattform“ soll durch die Arbeitsgruppe „Wissenstransfer, Dissemination, E-Learning“, unter Leitung von Dr. Ulrike Hoffmann an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm, auch ein Serious Game entwickelt werden. Ziel des Serious Games ist es, Jugendliche auf eine motivierende Art über Täterstrategien zu informieren. Basis hierfür ist die in den beiden webbasierten Lernangeboten des Projektes vermittelte Kenntnislage zu manipulativen Täterstrategien. Das Spiel wird in Zusammenarbeit mit einem Team rund um Prof. Dr. Greta Hoffmann (Technische Hochschule Köln, Fakultät für Kulturwissenschaften, Cologne Game Lab) umgesetzt.  
Ziel des Spiels ist in die Rolle eines Täters / einer Täterin zu schlüpfen und spielerisch zu versuchen, mit manipulativen Interaktionen ein Gruppenmitglied zu isolieren und über Grooming-Situationen in einem Abhängigkeitsverhältnis einen Übergriff anzubahnen.  Das Spiel wird mit Tieren als Charakteren umgesetzt. Dies erlaubt die Vermeidung von Genderstereotypen und eine Konzentration auf das Machtungleichgewicht, welches von den Tätern und Täterinnen manipulativ eingesetzt wird.  
Die Darstellung als Game in einer „Fabelwelt“ mit Monstern etc. erleichtert den Fokus auf die Machtungleichgewichte und die manipulative Beziehungsgestaltung und vermeidet sexuell explizite Handlungsabläufe. Dies ermöglicht eine spielerische Distanzierung und damit die Konzentration auf Strategien der manipulativen Machtausübung und deren Demaskierung."
Quelle: Fegert. Entwicklung, Erprobung und Einsatz eines Serious Game zu Täterstrategien, zu Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt, z.B. im ehrenamtlichen Bereich Stellungnahme zu ethischen und Jugendschutzfragen für die Arbeitsgruppe um Professorin Greta Hoffmann, Köln https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/pdf_uuugh.pdf 
 
 
Leider wird die Website https://uuugh.de von der Rechnern der Erzdiözese als Spiel pauschal blockiert. Die folgenden pdf-Dateien und die Pressemitteilung der Universität Köln bieten aber auch von hier aus erste Einblicke.
  

Quelle: Universitätsklinikum Ulm - Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie https://uuugh.de

Quelle: Universitätsklinikum Ulm - Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie https://uuugh.de

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