Verpflichtende Präventionsschulungen für alle Mitarbeitenden, die ständigen oder regelmäßigen Kontakt zu Kindern, Jugendlichen oder schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen haben, sind ein wichtiger Baustein umfassender Präventionsmaßnahmen im Erzbistum Freiburg und für die Etablierung einer Kultur der Grenzachtung in allen kirchlichen Angeboten.
"Prävention als Grundprinzip professionellen Handelns trägt bei Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen dazu bei, dass sie in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen, glaubens- und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gestärkt werden." (Präambel der Rahmenordnung Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen).
Folgende Themen erwarten Sie:
Informieren
- Begriffsdefinitionen
- Ausmaß und Formen von sexualisierter Gewalt an anvertrauten Personen
- Einführung in die Ordnungen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt und einschlägige rechtliche Bestimmungen
- Strategien von Tätern und Täterinnen
- Auswirkungen für Betroffene
- Begünstigende institutionelle Strukturen und Dynamiken
Sensibilisiert sein und bleiben
- Sensibilisierung für eine Kultur des achtsamen Miteinanders
- Auseinandersetzung mit angemessener Nähe und Distanz in der jeweiligen Tätigkeit
- Reflexion des eigenen Verhaltens gegenüber anvertrauten Personen
- Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Vertrauens- und Machtperson
Handlungsfähig werden
- Umgang mit Grenzverletzungen und Übergriffen
- Handlungsmöglichkeiten bei Verdachtsfällen sexualisierter Gewalt
- Verfahrenswege und Ansprechpersonen in der Erzdiözese Freiburg
Verpflichtet sein
- Auseinandersetzung mit dem Allgemeinen und Spezifischen Teil des Verhaltenskodex