Einblick in die Archivwissenschaft: Records Continuum Model (RCM)
07.05.2026
Ein Blick über den eigenen Tellerrand regt zum Entdecken und Nachdenken an. Es soll auch im Arbeitskontext schon mal vorgekommen sein, dass man neu erworbenes Wissen gewinnbringend einsetzen konnte. Falls es sich für die eigene Tätigkeit doch als unbrauchbar herausstellt, kann man sich zumindest über die schöne Gewissheit freuen, dass man vorher schon alles richtig gemacht hat. In diesem Beitrag soll es um ein theoretisches Modell gehen: das Records Continuum Model (RCM).
Kurze Impulse, starke Netzwerke
29.04.2026 |
Die digitale Lunchlecture-Reihe für Gedächtnisinstitutionen geht weiter
Der Arbeitsalltag in Archiven, Museen, Bibliotheken und vielen anderen Kultureinrichtungen kann sehr intensiv sein. Oft bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Projekte drängen, Anfragen wollen beantwortet werden und Bestände müssen erschlossen, bearbeitet und für die Zukunft geschützt und nutzbar gemacht werden. Inmitten von Terminen, Digitalisierungsprojekten, Zeitmanagement und dem Anspruch, allen Anforderungen an moderne Kultureinrichtungen gerecht zu werden, gerät etwas Entscheidendes jedoch schnell in den Hintergrund: der direkte, unkomplizierte Austausch mit Personen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
RSS: Die erste Form der Contentverbreitung
24.04.2026 |
Veraltende Technologien und Formate
Wie abonniert man eigentlich einen Blog? Eine der frühesten Formen ist und war dafür der RSS-Feed. Anbei eine kleine Geschichte des RSS Feeds und warum er heute immer noch benötigt wird.
Aktuelle Themen im Archivwesen
16.04.2026 |
Sammelbericht: Frühjahrstagungen Archivwesen
Im Frühjahr dieses Jahres fanden wieder zahlreiche archivfachliche Konferenzen statt. Der Austausch und die Vernetzung sowie die vorgestellten Projekte und Ansätze bieten dabei immer eine gute Möglichkeit, Lösungen und Ansätze kennenzulernen und die eigene Institution weiterzuentwickeln. Ein Kurzbericht von vier ausgewählten Konferenzen aus dem Frühjahr 2026.
Speykästchen und Spagatkapseln
02.04.2026 |
Büroausstattung im frühen 19. Jahrhundert
Nachdem Papst Pius VII. mit der Bulle „Provida solersque“ vom 16. August 1821 die Oberrheinische Kirchenprovinz und zugleich die Erzdiözese Freiburg kirchenrechtlich errichtet hatte, dauerte es noch mehr als sechs Jahre, bis sie tatsächlich den Betrieb aufnehmen konnte. Hauptgrund für die Verzögerung war die Personalgewinnung, wobei es sich insbesondere bei der Besetzung des Bischofsstuhls um eine hochpolitische und entsprechend komplizierte Angelegenheit handelte. Erst am Sonntag, dem 21. Oktober 1827 war die Weihe und Amtseinführung des ersten Freiburger Erzbischofs, Bernhard Boll, und gleich am Folgetag sollte die zentrale Verwaltung mit der Arbeit beginnen.
Archive mysteries: ein dekorativer Innenraum
25.03.2026
In unserer Reihe der „Archive Mysteries“ stellen wir Objekte, Bilder oder Archivalien vor, über deren Kontext wir nur sehr wenig wissen. Wir hoffen auf das Wissen unserer Nutzerinnen und Nutzer sowie ihre Freude am Rätseln. Diesmal geht es um den dekorativen Innenraum einer Kirche.
Kurz und knapp: Post- bzw. Korrespondenzkarten
18.03.2026
Mit „Postkarten“ verbinden die Meisten wohl fröhliche Grüße aus dem Urlaub an Freunde und Familie zu Hause. Während die Grüße, aufgrund des gängigen Formats von 105x148cm, durch meist straff gehaltene Erlebnisse auf der einen Seite der Postkarte ergänzt werden, ziert die andere Seite der Postkarte üblicherweise ein ansprechendes Bild des Urlaubsortes zur Unterstreichung der guten Stimmung.
Bemerkenswerte Handschriften und was man dagegen tun kann
12.03.2026
Früher erhielt man bei Arztbesuchen ein handgeschriebenes Rezept, mit dem man in die Apotheke ging. Aus Neugierde hat man einen Blick darauf geworden und schnell festgestellt, dass man da nur Linien oder Krakel sieht. Man wunderte sich, wie jemand so schreiben kann und wie es dem Apotheker oder der Apothekerin überhaupt gelingen konnte, das Medikament zu ermitteln – aber es funktionierte wie auf magische Weise. So ein ähnliches Erlebnis hat man gelegentlich in einem Archiv und idealerweise ist man selbst diejenige Person, für die andere Handschriften kein unüberwindbares Hindernis darstellen. Allerdings: ein paar Individuen verstanden es, die Dechiffrierungsaufgabe zu einer besonderen Herausforderung zu machen.
Archive mysteries: Adressat gesucht
04.03.2026
Es kommt gar nicht so selten vor, dass in Archiven Dinge zu finden sind, die man da nicht erwarten würde. Das können Objekte sein, die auch mit viel gutem Willen kaum als Archivgut zu bezeichnen sind, seien es Gipsköpfe von Päpsten oder mumifizierte Blindschleichen – beides vor Jahrzehnten in stillen Winkeln des EAF entdeckt. Dazu gehören aber auch Schriftstücke, die eigentlich gar nicht in das fragliche Archiv gehören, sondern auf mitunter unbekannten Wegen dorthin gelangt sind.
Die Geisterarbeiter von Überlingen
24.02.2026 |
Ein Fall für das EAF-Mystery-Team
Auf zwei Fotoglasplatten aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts finden sich geisterhafte Gestalten von Männern. Wurden hier bei Arbeiten am Überlinger Münster Geister fotografiert? Eine kurze Analyse von Bildtechnik zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Ergebnisse 1 - 10 von 132










