Der typische Archivmitarbeitende heißt Michael, hat 2,01 Kolleg:innen und arbeitet in einem Kommunalarchiv
21.11.2025 |
Statistische Einblicke in das Archivwesen Südwestdeutschlands
Archive gelten als wichtige Gedächtnis- und Kulturinstitutionen, die jedoch ein etwas staubiges Image haben. Doch hinter jedem Findbuch, jeder Beratung, jedem gereinigten Aktenfaszikel und jedem Gespräch im Lesesaal oder am Mikrofilmlesegerät stehen Menschen. Sie verzeichnen, entmetallisieren, recherchieren, beantworten Anfragen, beraten Behörden, führen Digitalisierungsvorhaben durch und sorgen dafür, dass das Archivgut sachgerecht gelagert wird, damit es auch zukünftigen Generationen zur Verfügung steht.
Rückschau auf die Tagung "Aufarbeitung, Aufbau und Aufbruch"
14.11.2025
Für die Tagung vom 6. bis 8. November kamen Expertinnen und Experten sowie Interessierte aus verschiedenen Bistümern zusammen. Die Veranstalter luden Fachkundige aus Geschichtswissenschaft und Theologie ein, um fünf Themenschwerpunkte in vergleichender Perspektive zu beleuchten. Das Format war bereits 2021 anlässlich der Jubiläumstagung zur Oberrheinischen Kirchenprovinz (1821-2021) gewinnbringend umgesetzt worden. Das diesjährige Treffen nahm sich die Zeitspanne zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils vor. Ging man mit der Haltung hinein, dass zum Wiederaufbau doch bestimmt schon alles gesagt wurde, wurde man eines Besseren belehrt.
Beilagen in Kirchenbüchern
06.11.2025
Wer bei Kirchenbüchern nur an Tauf-, Ehe- oder Sterbeeinträge denkt, wird überrascht sein, welche anderen stummen Zeitzeugnisse sich darin finden lassen. Neben Zeitungsartikeln, Totenscheinen und Informationen, die die jeweiligen Einträge betreffen oder ergänzen, finden sich manchmal auch eher unerwartete Schriftstücke, Zettel oder sonstige Gegenstände, die in Kirchenbücher hineingelegt und manchmal auch darin vergessen wurden.
Online verfügbar: Die Kriegsberichte der Erzdiözese Freiburg
30.10.2025 |
Sonderdrucke aus dem Freiburger Diözesan-Archiv (FDA)
Mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Weniger als zwei Wochen später, am 17. Mai 1945, forderte Erzbischof Conrad Gröber sämtliche Pfarrämter dazu auf, aus ihrer Perspektive über die wichtigsten Ereignisse der letzten Kriegs- und ersten Nachkriegstage zu berichten. Dazu hatte er fünf Leitfragen formuliert, an denen sich die Geistlichen orientieren sollten. Manche Pfarrer antworteten binnen weniger Tage, andere erst Monate oder Jahre später, nachdem sie zweimal oder gar dreimal gemahnt worden waren. Einige Berichte kamen auch nie in Freiburg an, sei es, dass sie nicht geschrieben wurden, sei es, dass sie unterwegs verlorengegangen sind.
Archivar:innen hassen Sie für diesen Trick: 5 Beispiele für Socialmediaarbeit
23.10.2025 |
Nummer 3 wird dich überraschen
Die Arbeit mit sozialen Medien ist heutzutage kaum noch wegzudenken. Auch Archive und Kultureinrichtungen widmen sich seit einigen Jahren verstärkt dieser zu. In diesem Beitrag gibt es einige Beispiele für Socialmediaarbeit im Bereich Archivwesen.
Vom Deutschen Archivtag 2025 in Fulda
16.10.2025 |
Eine Rückschau
Das Gelernte, Gehörte und Besprochene aus drei Tagen "92. Deutscher Archivtag" in einer einigermaßen gut lesbaren (Kurz-)Fassung wiederzugeben ohne sich in Details und zu langen Ausführungen zu verlieren, überlassen wir gerne anderen Kolleginnen und Kollegen. Wir lenken stattdessen den Fokus auf zwei, drei Dinge, die wir aus den vielen Beiträgen und Nebengesprächen mitnehmen. Hier gibt es also eine etwas knappere Rückschau zum diesjährigen Treffen in Fulda.
Archive mysteries: Bilderstrecke von Franz Joseph Spiegler
09.10.2025
In unserer Reihe der „Archive Mysteries“ stellen wir Objekte, Bilder oder Archivalien vor, über deren Kontext wir nur sehr wenig wissen. Wir hoffen auf das Wissen unserer Nutzerinnen und Nutzer sowie ihre Freude am Rätseln. Diesmal geht es um eine Reihe unbekannter Deckenmalereien von Franz Joseph Spiegler.
Wichtigkeitshierarchien oder Wer ist wirklich wichtig?
02.10.2025
Archive sind dazu da, Akten und Dokumente aller Art für die Zukunft zu bewahren, als Unterlagen, die benötigt werden, um die unterschiedlichsten Fragen beantworten zu können. Beispielsweise die Frage, welches denn die wichtigsten Personen in der Freiburger Bistumsleitung seien. Als Mitarbeitende des Archivs haben wir die korrekte Antwort jederzeit parat: Selbstverständlich wir, denn schon die alten Römer wussten, dass „quod non est in actis, non est in mundo“, oder, frei übersetzt, dass das, was nicht in den Akten steht, gar nicht existiert. Und da für die Akten das Archiv zuständig ist, ist ganz klar, wo die Wichtigsten zu finden sind, denn ohne das Archiv und seine Akten wäre die Welt wie am allerersten Tage – wüst und leer.
Angeln im Archivmagazin: Fischchen (Zygentoma) erkennen
26.09.2025 |
Eine kleine Erkennungshilfe
Zygentoma sind seit einigen Jahren immer stärker auf dem Vormarsch. Am bekanntesten in der Archivwelt sind wohl die sogenannten "Papierfischchen". Jedoch gibt es in Mitteleuropa bereits sechs heimische Arten und im Zuge des Klimawandels werden wohl noch einige dazukommen. Im Folgenden daher eine kleine "Erkennungshilfe".
Treffen der Freiburger Kultureinrichtungen
18.09.2025 |
- Diesmal ging es um das Thema Notfälle
Auf Einladung der neuen Vorsitzenden des Freiburger Notfallverbunds kam am 16. September im Stadtarchiv eine Gruppe aus verschiedenen Kultureinrichtungen zusammen und tauschte sich zum Thema Notfallprävention sowie -management aus. Das Kennenlernen und der erste Erfahrungsaustausch bildet den Auftakt für jährliche Gesprächsrunden dieser Art, die ausdrücklich sowohl über die Stadtgrenzen als auch über die Archivsparte hinausgehen sollen.
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